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Praktische Reisetipps für Singapur Teil 1

Abkürzungen

Praktische Abkürzungen gehören zur singapurschen Sprache ebenso wie der Merlion zur Stadt. Als Tourist muss man sich mit den abgekürzten Worten jedoch erst einmal zurechtfinden.




Auswahl:
ERP: Electronic Road Pricing (Mautsystem)
HDB: Housing Development Board (Vergabe von Wohnungen der Regierung). Wird auch für die Hochhäuser der Satelitten-Städten (Tampines, Pasir Ris, Payoh) verwendet.
MRT: Mass Rapid Transport (U-Bahn)
SIA: Singapore Airline (nationale Fluggesellschaft)
STPB: Singapore Tourist Promotion Board
XSP: Seletar Airport

Absicherung und Aktiv-Hilfe

Um mit einem sicheren Gefühl die Reise nach Singapur antreten zu können, sollte vorab dafür gesorgt werden, dass im Notfall eine aktive Hilfe möglich ist. Dies wird am leichtesten mit einem weltweit gültigen Schutzbrief erreicht, der zum Beispiel günstig von der D.A.S. offeriert wird.

Ein solcher Brief deckt weit reichende Sicherheiten, die den jeweils versicherten Reisenden sowie alle von ihm benutzten Fahrzeuge betreffen, ab. Je nach Bedarf gibt es Schutzbriefe für Alleinreisende oder Familien. Ob die Reise abgebrochen werden muss, der Mietwagen streikt oder Krankheit und drohende Strafverfolgungen den Urlaub beschatten – mit einem Schutzbrief erhält man eine nötige Sicherheit. Ebenso muss bei einem Notfall die Hilfe aktiv und kompetent zu jeder Zeit möglich sein, was durch eine Zusammenarbeit mit erfahrenen internationalen Partnern sichergestellt wird.

Riesenrad in Singapur

Riesenrad in Singapur ©TK

Anreise

Bus
Von Kuala Lumpur aus fahren Expressbusse, wobei die Autobahnfahrt mindestens fünf Stunden dauert. Die Busse kommen am Queen Street Terminal (E1) an, welches sich in der Nähe vier MRT-Station Bugis befindet. Generell sind die Fahrten von Bangkok, Kuala Lumpur & Co. zwar günstiger als Züge, aber auch wesentlich anstrengender.

Schiff
Vollständig von Europa aus auf dem Seewege anzureisen ist bei einer Reisezeit von etwa vier bis sechs Wochen eine eher selten gebuchte Option. Wahrscheinlicher wird Singapur jedoch als Ausgangsstation für Kreuzfahrten gewählt, bei denen dann asiatische Länder wie Thailand oder Vietnam angesteuert werden. Aufgrund ihres modernen Flughafens wird die Löwenstadt darüber hinaus oftmals in Fly- und Cruise-Programme integriert. Das beim Harbour Front Centre gelegene Cruise Centre gilt als Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe. Ab hier kann man wahlweise ein Taxi nehmen, um in die Innenstadt zu gelangen (15 Minuten), oder die MRT NE, die zur pulsierenden Orchard Road führt (NE 6 Dhoby Ghaut). Vom angesteuerten Hafen (Clifford Pier, Finger Pier) oder den Cruise-Anlegern am ehemaligen Word Trade Centre aus kann man auch den Bus zur Weiterfahrt nehmen. Sämtliche Stadtbezirke können so erreicht werden.

Zug
Unkompliziert kann Singapur mit dem Zug erreicht werden. Mehrmals am Tag fahren die Züge von Kuala Lumpur auf die Tropen-Insel. Zudem startet der luxuriöse “Eastern and Oriental Express” von Bangkok aus. Taxen sind vor dem Hauptbahnhof rar. Gegenüber liegt die Keppel Road, von der Busse in sämtliche Stadtgebiete fahren.

Flugzeug
Wer einen Fensterplatz ergattert hat, genießt bereits beim Anflug eine fabelhafte Aussicht auf die imposante Skyline und den Hafen. Das Flugzeug stellt die einfachste Art der Anreise dar. Meist kommen die Besucher Singapurs auf dem an der Ostküste gelegenen Changi-Airport an, welcher stets zu einem der besten Flughäfen weltweit gezählt wird. Er ist vor allem für seine gute Funktionsfähigkeit und Modernität bekannt.

Auskunft und Information über Singapur

Bevor die große Reise beginnt: Singapore Tourism Board. Weiterführende Auskünfte können hier eingeholt werden

Deutschland (auch für Österreich zuständig):
Singapore Toursim Board
Hochstraße 35-37
60313 Frankfurt/Main
Telefon: 069/ 920 77 00
Fax: 069 / 297 89 22
Email: info@stb-germany.de

Schweiz:
Löwenstraße 51
8001 Zürich
Telefon: 01 / 211 74 74
Fax: 01 / 211 74 22
Email: stb@singapore.ch

Hilfe und Infos: Singapore Tourist Promotion Board (STPB): In der Woche werden zwei Gratis-Zeitschriften veröffentlicht, welche Ausflugsziele und Kulturtipps aufgreifen. Sie bieten zudem Stadtpläne und Karten.

STPB
Scotts Shopping Centre
02/03 Scotts Road
Telefon: 18 00 – 7 38 37 78
Öffnungszeiten: täglich 9.30 – 21.30 Uhr
Internet: www.newasia-singapore.com

Orientierung leicht gemacht: Map Office Address STPB

Map Office Address STPB
Raffles City
328 North Bridge Road
02-34 Raffles Hotel Arcade
Telefon: 18 00 – 3 34 13 35
Öffnungszeiten: täglich 8.30 – 20.00 Uhr

Vor Ort informieren: Visitor Information Centres
Nützliche Ratschläge und Informationen rund um seinen Aufenthalt in Singapur lassen sich in einem der zahlreichen Visitor Information Centres des Singapore Tourism Board (STB) beziehen. Die Anlaufstellen für Informationen sind ausgezeichnet ausgerüstet, so dass ein Besuch sehr lohnenswert ist. Information Centres finden sich mitunter am Changi Airport (direkt in den Ankunftshallen, Terminal 1 und 2), auf der Orchard Road oder auch in Shopping-Zentren.

Zudem wurde eine kostenlose 24-h-Hotline eingerichtet (Telefon: 180 07 36 20 00).
– Changi-Airport (Ankunftshallen Terminal 1 und 2), täglich 6.00 – 02.00 Uhr
– Orchard Road (Kreuzung Cairnhill Road/Orchard Road), täglich 8.00 – 22.30 Uhr
– The Galleria Suntec City Mall, täglich 10.00 – 18.00 Uhr
– The Inncrowd Backpackers‘ Hotel (73 Dunlop Street), täglich 10.00 – 22.00 Uhr
– Liang Court Shopping Centre (177 River Valley Road), täglich. 10.00 – 22.00 Uhr
– Raffles Hotel Arkaden (328 North Bridge Road), täglich 8.30 – 18.00 Uhr

Badestrände
Wer einen Strandbesuch zum Baden, Spazierengehen & Co. plant, hat dazu zahlreiche Möglichkeiten. Neben Kusu, Sentosa, St. John’s Island und Inseln im südlichen Teil des Stadtteils laden auch Changi, Pulau Ubin und Pasir Ris im nordöstlichen Part zum erholsamen Beach-Aufenthalt ein. Besonders empfehlenswert zum Baden sind darüber hinaus die folgenden Ausflugsziele: Inseln an der malaiischen Ostseeküste, das malaiische Desaru und das im indonesischen Riau-Archipel gelegene Pulau Bintan.

Behinderungen
In den meisten Fällen sind die Hotelunterkünfte oder auch die öffentlichen Einrichtungen mit einer behindertengerechten Ausstattung versehen. Vor Ort kann man sich in den Touristen-Büros eine entsprechende Informationsbroschüre beschaffen.

Buchhandlungen
Ob “Times Bookshops”, “MPH” oder “Book World” – in Singapur kommt auch der Bücherfreund beim Einkaufen auf seine Kosten. Lesestoff für den Urlaub findet sich reichlich, mitunter sogar auf Deutsch. Zeitschriften und Zeitungen von zu Hause finden sich meist in großen Hotelanlagen und Geschäften.

Botschaften (Diplomatische Vertretungen)

In Deutschland ist eine singapursche Botschaft ansässig, welche auch für die Schweiz und Österreich (dort gibt es jedoch ein Konsulat) ihre Zuständigkeit hat:

Südstraße 133
53175 Bonn
Telefon: 02 28 / 951 03 14
Fax: 02 28 / 310 527
Internet: sing.emb.bonn@t-online.de

Singapur-Vertretung in Deutschland:
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Telefon: 030 / 22 63 43-0
Fax: 030 / 22 63 43 55
Internet: www.singapore-embassy.de

Alle drei Staaten sind außerdem direkt in Singapur vertreten:

Deutsche Botschaft:
50 Raffles Place #12-00
Singapore Land Tower, 12. Stock
Singapore 048623,
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr
Telefon: 653 360 02
www.germanembassy-singapore.org.sg/de/home/index.html
Anfahrt: MRT NS 26, EW 14 Raffles Place

Österreichische Handelsmission:
Austrian Embassy, Commercial Counsellor
600 North Bridge Road
24. Stock, ab Zimmer 04
#24-04/05 Parkview Square
Singapore 188778
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-16.00 Uhr
Telefon: 639 663 50
Internet: www.austria.org.sg
Anfahrt: MRT EW 12, Bugis

Schweizer Botschaft
1 Swiss Club Link Road
Singapore 288162
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-12.30 Uhr
Telefon: 646 857 88
Internet: www.eda.admin.ch/singapore_emb/e/home.html

Camping in Singapur
Nicht nur auf Pulau Ubin, am Changi-Beach oder im Pasir Ris Park gibt es Gelegenheiten zum Campen, sondern mitunter auch auf den Inseln St. John’s Island und Sentosa.

Drogen-Missbrauch

Drogendelikte werden in Singapur äußerst scharf verfolgt und bestraft. Bereits bei geringen Mengen, die besitzt oder konsumiert werden, drohen Prügelstrafen und Haftstrafen bis zu 30 Jahren. Seit 1975 wird die Todesstrafe bei mehr
als 30 g Kokain/ Morphium, 500 g Cannabis oder 15 g Heroin verhängt.

Fotografieren

Ob noch klassisch-analog oder digital – eine Kamera dabeizuhaben, lohnt sich in Singapur allemal. Die Motive sind dabei abwechslungsreich. So lassen sich mitunter imposante Gebäude, die Skyline bei Sonnenuntergang, bunte Feste oder quirlige Märkte mit ihrem interessanten Warenangebot festhalten. Ebenso sind traumhafte Strandaufnahmen und Bilder von traditionsreichen Stätten wie Moscheen und Tempeln möglich. Möchte man Personen oder Stätten der Andacht fotografieren, sollte man stets vorher um Erlaubnis fragen und sich verständnisvoll zeigen, falls diese nicht erteilt werden sollte. Fotografiert man analog, empfehlen sich für dämmrige Aufnahmen spezielle Filme (z.B. 400er). Farbfilme gilt es vor Feuchtigkeit und starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

Geld

Im Vergleich zu seinen umliegenden Ländern muss man in Singapur tiefer in die Tasche greifen, dennoch ist es immer noch relativ preiswert. Selbst mit einer nicht so üppigen Reisekasse lässt sich folglich ein schöner Aufenthalt im modernen Tropenstaat genießen.

Banken
Sämtliche große Geldinstitute sind vertreten. In den meisten Fällen sind die Banken in der Woche von 9.30 Uhr bis 15.00 oder 16.00 Uhr sowie am Sonnabend von 9.30 Uhr bis 11.00 beziehungsweise 13.00 Uhr geöffnet. Mehrere DBS-Bank-Zweigstellen haben samstags bis 15.00 Uhr offen. Sonntags öffnen sogar manche große Banken zwischen 9.30 und 15.00 Uhr. Auf dem Festland und an der Ostküste können freitags einige Geldinstitute geschlossen sein.

Feilschen
In kleineren Shops und auf Märkten ist das Verhandeln um den Preis noch üblich. Große Ketten und Geschäfte haben jedoch feste Preise. Bei Transportmitteln ist nur der Fahrpreis für die Trishaws handelbar. Wer lange feilscht und anschließend mit der Kreditkarte zahlt, muss mit verärgerten Reaktionen rechnen.

Geldwechsel (Money Change) und Einlösung von Reisechecks
Der Wechsel im Hotel ist kostspielig und sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Besser ist es, auf Wechselstuben zurückzugreifen, die als “Authorized Money Changer” anerkannt sind. Diese sind in lebhaften Geschäftszentren oder in Shopping-Malls zu finden.

Vereinzelt nehmen die Banken in Singapur hohe Gebühren, um Reisechecks einzutauschen. Ein kostenloser Tausch ist hingegen in Zweigstellen der OCBC-Bank möglich. Der Tausch vor Reiseantritt in Europa erweist sich als ungünstig.

Kreditkarten
Die Mehrzahl der größeren Shops nehmen American Express-, Mastercard und Visa-Karten an. Gleiches gilt für die Geldautomaten. Bedient man sich einer deutschen Kreditkarte, so ist eine Gebühr für den Auslandseinsatz von meistens etwa zwei Prozent zu entrichten.

Achtung: Zahlt man mit Kreditkarte, sollte man diese (wie mit Visitenkarten) mit beiden Händen überreichen.